Ich war fast immer ein zufriedener Kunde von o2. Der Preis stimmte, das Netz war gut, die Mitarbeiter waren stets nett (auch bei der kostenlosen Hotline) und brachten schnelle Hilfe. Zwei Dinge haben mich dann doch zu einem Wechsel bewegt:

1. Ich bin öfters in verschiedenen Städten unterwegs und leider habe ich immer, wenn ich es wirklich brauche, keinen Empfang – aber solche Funklöcher hat jedes Netz.

2. Bei o2 nutzte ich den Internet-Pack-M Vertrag, welcher 300MB und 50 Web-SMS enthielt – für 10€. Ich überschreite allerdings fast monatlich diese 300MB und werde danach gedrosselt. Die nächste Tarifstufe enthält dann gleich 1GB für stolze 25€ (kein reiner Datentarif, scheint es auch gar nicht mehr zu geben?).

Der Punkt 2 – die Unflexibilität war der viel ausschlaggebendere Punkt zu wechseln.

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Da ich mich Netztechnisch nicht verschlechtern wollte und Vodafone nur marginal besser zu sein scheint, sollte es der bisher unangefochtene Platzhirsch sein – das Telekom-Netz. Die Tarife bei der Telekom sind mir allerdings viel zu teuer. Nun macht seit einigen Jahren die Tochtergesellschaft der Telekom, Congstar mit bunter Werbung im TV auf sich aufmerksam.

Entschieden habe ich mich nun für die Surfflat 500 – welche im Gegensatz zu o2 200MB mehr bietet zum gleichen Preis. Wenn es irgendwann nötig werden sollte, kann ich für 3€ mehr auf 1GB aufstocken. Alles im Flex-Vertrag, um monatlich kündigen zu können.

Tipp: Um das maximale rauszuholen, sollte man natürlich im Bekanntenkreis nachfragen, ob euch jemand werben kann. Das könnte sich, wie hier bei Congstar, lohnen:

Neue Bitmap

Das klingt gerade alles sehr nach Werbung – wir bekommen allerdings keinen Cent dafür! Dies soll nur als Beispiel dienen.

Für mich hat der Wechsel im Nachhinein mehr gebracht als zuerst gedacht. Es war interessant zu sehen, dass ich an Orten wo ich vorher nicht einmal telefonieren konnte, nun sogar noch mit Edge-Verbindung surfen kann. Natürlich kommt es auch vor, dass o2 in manchen Ortsteilen besseren Empfang hatte – allerdings überwiegt der andere Teil zumindest bei mir und ich hatte noch keinen totalen Netzverlust.

Im zweiten Teil von „meinem Wechsel zu Congstar“ geht es an das Eingemachte: Kündigung, Bestellung und wovor sich viele fürchten – Rufnummernmitnahme. Mehr dazu nächste Woche!

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